Merkel brüskiert Steinmeier und die SPD.

Wehrt er sich?

Wehrt er sich?

Merkel war von der Brillianz Obamas beim G 20 Treffen und der Natotagung in Straßburg förmlich geschockt. Ein US-Präsident der klaren Ziele und Vorstellungen hat, geistig Topfit ist, schnell analysieren und denken kann und Entscheidnungen trifft, die auch Hand und Fuß haben, damit ist “Kasi”, die Ziehtochter vom “Problemaussitzer” Kohl total überfordert.

Auch die klaren Vorstellungen der neuen US-Präsidenten zur Türkey war selbst für die “Möchtegernstrategen” um Thomas de M. im Kanzleramt zu viel. Obama hat sie mir der Aussage und Forderung nach der längst fälligen EU-Mitgliedschaft der Türkey oder Türkei unter Zugzwang gestellt.

Mit ihrem Kurzurlaub in Kabul versuchte nun Merkel ihr desolates Verhältnis zu anderen Kulturen und Religionen zu überspielen. Insbesondere war unklar, was sie jetzt in Afghanistan eigentlich wollte. Steinmeier, der deutsche Außenminister und sein Amt waren nicht informiert. Also doch nur ein Kurztrip auf Staatskosten von Merkel?

Oder wollte sie nach dem Fehltritt im Revisionismusstreit mit dem Vatikan in der “Holocautsdebatte” ihr gestörtes Verhältnis zu anderen Religionsgemeinschaften vergessen machen? Gerade mit dem Islam hat die bekennende Tochter eines evangelischen Pfarrers Berührungsängste, die ein Obama nicht hat.

Doch mit diesem Kurzurlaub in Kabul hat sie innenpolitisch erheblich Porzellan zerschlagen und den Koalitionspartner SPD gekränkt. Denn eine Abstimmung über Ziel und Inhalt einer solchen Reise ist wohl Minimum im Umgang mit dem Koalitionspartner. Einem Obama wäre das nicht passiert, der hat sogar seine politischen Gegner im Kabinett, obwohl er keine Koalition leiten muss.

Außerdem hat der Angriff der Talibans auf das Lager ihres Besuchs in Kundus durch die Taliban gezeigt, wie löchrig die Vorbereitung des Besuchs war und wie mangelhaft das Sicherheitskonzept der Bundeswehr immer noch ist. “Unmittelbar nach dem unangekündigten Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das Bundeswehr-Feldlager im nordafghanischen Kundus mit Raketen beschossen worden”, meldet Reuters.

Entweder spürt nun Frau Merkel die Angst der “möglichen Aussenseiterrolle” die sie im Umfeld von so starken Persönlichkeiten wie Obama einnehmen muss, oder sie ist einfach unfähig schnell und kompetent auf Probleme zu reragieren. Steinmeier muss nun Flagge zeigen. Wenn er den Fehltritt dieses Showtermins in Kabul nicht aufgreift, wird er in Zukunft immer links liegen gelassen.

Merkel jedenfalls hat Angst um den Verlust des schon sicher geglaubten Jobs im Kanzleramt nach der Wahl im September, und das kann nur gut sein für die Demokratie. Denn wo kommen wir dahin, wenn schon Monate vor der Wahl die Jobs vergeben werden nach einem Wahlergebnis, das erst nach dem Gang zur Urne stattfinden darf.

Und brauchen wir überhaupt die “politische Ziehtochter” von Kohl?

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Eine Antwort zu „Merkel brüskiert Steinmeier und die SPD.“

  1. antifo sagt:

    Obama ist der Konkursverwalter der USA. Daß er der machtsloseste Präsident aller Zeiten ist, kann er nur dadurch verdecken, daß er durch die Welt reist und die Ideologiefetzen in seinem Bauchladen im Winterschlußverkauf günstigst verscheuert:

    http://antifo.wordpress.com/2009/04/07/obama-der-machtigste-mann-der-welt/

    Von klaren Zielen und Vorstellungen zu sprechen ist insofern richtig.

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