Karstadtmitarbeiter werden ausgegrenzt.

By harrygambler2009
Ist der Guttenberg weg? ;-)

Ist der Guttenberg weg? ;-)

Zwei Tage nach der Europawahl bekommen nun viele Karstadtmitarbeiter die rote Karte gezeigt. Der Mutterkonzern Arcandor hatte wohl die vielen sinnlosen Kaffee- und Kuchenparties bei Merkel satt und hat sich ins Insolvenzverfahren begeben. Für tausende von Mitarbeitern heißt das konkret, sie sind bald Arbeitslos und viele werden dann für immer im Ghetto von Hartz IV verschwinden. So macht man das in der Politik, hinhalten bis zur Wahl und dann sagt man nichts mehr.

Wie viele Karstadtmitarbeiter würden heute gerne Nichtwähler sein? Insbesondere wenn man weiß, dass Milliarden an Subventionen fließen, damit Bauern Hühner züchten können, Postler für 10 Euro und mehr ohne Ausbildung in der Stunde Briefe in Blechkästen stecken, Bahnmitarbeiter Züge ohne Kunden fahren lassen, dafür war und wird Milliarden ausgegeben, aus dem Steuertopf natürlich. In den haben Karstadtmitarbeiter auch immer einbezahlt. Doch bekommem sie nichts zurück, ihre Arbeitsplätze sind nicht wichtig, sie sind quasi Ausgegrenzte um das Milliardensubventionsspiel.

Nur das dümmste Schwein wählt seinen Schlachter selbst. ;-)

Nur das dümmste Schwein wählt seinen Schlachter selbst. ;-)

Die Metro ist nun Alleinherrscher auf dem Markt, sie wird sich 60 Kaufhäuser unter den Nagel reißen und zu Ramschläden umfunktionieren. Der Rest wird eingestampft. Kein Solidaritätsfond Ost, der den Mitarbeitern hilft, so ist das im Dschungel der Mischpoke um Merkel und Guttenberg.

Und die Politik, die lässt viel heiße Luft vom Stapel.  “Das Unternehmen könne nun den Beschäftigten etwa im Zusammengehen mit Metro neue Möglichkeiten eröffnen. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg versprach den Arbeitnehmern des Konzerns Hilfe bei einem Neuanfang.“ Doch anders sehen dass die Mitarbeitervertreter. „Die Vize-Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Margret Mönig-Raane, gab der Bundesregierung eine Mitschuld an der Arcandor-Insolvenz. An die Adresse von Merkel und Guttenberg sagte sie: „Wer Lösungen will, findet Wege. Wer keine Lösung will, findet Gründe.“ besser kann man es nicht formulieren.

Die Merkel kommt. ;-)

Die Merkel kommt. ;-)

Glück gehabt haben die Mitarbeiter des „Maschinenbauers Heidelberger Druck“, ihr Unternehmen bekommt „Hilfe von staatlichen Garantien und neuen Bankkrediten, die  können die Finanzierung über die nächsten drei Jahre sicherstellen, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier am Dienstag in Heidelberg.“ Warum nun die die Staatsknete bekommen, weiß keiner. So ist das bei den Berliner Steuerverschenkspielen, der eine kriegt mehr als er will, der andere nichts. 

Und auch Porsche kann hoffen, diesmal wieder auf die Weisen aus dem Morgenland. „ Der hoch verschuldete Sportwagenbauer Porsche befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über einen Einstieg des Emirats Katar.“ Wohl besser als auf einen zu klein geraten Baron aus Bayern zu warten, der neoliberale Marktwirtschaftstheorien ausprobieren will.

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