Seehofer versus Guttenberg, eine bayerische Quelle versiegt.

By harrygambler2009
Der Chefarzt der Landesklinik Bayern.

Der Chefarzt der Landesklinik Bayern.

Es war immer das Bestreben des Kronprinzen, seinem Gönner zu gefallen. Nach dem Nacht und Nebel Abgang von Glos hat Landesvater Seehofer einem seiner Nachfoger den Weg ebenen wollen und Guttenberg in die Höhle des Löwen geschickt. Doch plötzlich hat der Kronprinz das Bett gewechselt, statt „Seppelhos´n und Weischwürscht“ gab es nur noch Quereinschläge in der Quelle aller Eintracht.

Nun hat Seehofer, nachdem Quelle erstmal vom Eis ist, die EU hat den Kreditdeal abgesegnet, seinen Kronprinzen öffentlich attackiert. Das Gutachten des Chefarztes der Landesklinik Horst Seehofer ist wohl eine klare Aussage zum Unfug „Insolvenz, Medienshow und Staatshilfe“, von den Schicksalen der Familien und Arbeitnehmer mal ganz zu schweigen: „Ich muss sagen, dass wir den Eindruck haben, dass die Bundesregierung nicht in erster Linie auf die Arbeitsplätze und die Betroffenheit der Familien und der Region geachtet hat, sagte Seehofer und fügte mit Blick auf Äußerungen Guttenbergs

Die letzte Schlacht gewinnen ....... ;-)

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hinzu: Das war nicht übereinstimmend mit der Grundaussage vieler Politiker, dass die Insolvenz nicht das praktische Aus einer Firma ist, sondern die Chance der Erneuerung. Dieser Grundaussage, die mehrfach dokumentiert ist, entspricht diese Verfahrensweise nicht.“ Auch Horst hat mal seine großen Momente, wenn auch nicht oft. Insolvenz ist und bleibt das Ende einer Firma, den ab jetzt muss sie betteln gehen, wie jeder Privatmensch übrigens.

Und das der Streit VW und Porsche oder Piech versus Wiedeking ist auch nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen Unternehmen, sondern ein weiteres Lehrtsück über Lobbyismus, CDU-Wirtschaftsschwerpunkte und Länderkampf um Macht und Arbeitsplätze. VW heißt Niersachsen und Wulff, IG-Metall und SPD versus Baden-Württemberg und die CDU-Landesregierung von Oettinger. Der muss nun kontern oder er bleibt im Regen stehen. Guttenberg muss da mit Merkel eingreifen und Kompetenz beweisen, doch der Adlige neben der FDJ-Sekretärin erweist sich als Weichspüler. „Die Regierung hat sich nun wirklich nicht dort einzumischen, wo Unternehmen miteinander in einer Diskussion stehen, sagte Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Dienstag.“

Wo sind denn meine Minister? ;-)

Wo sind denn meine Minister? ;-)

Die Bundesregierung mischt sich nämlich ständig in die Belange von Bänkern und Wirtschaft ein. Nur eben nicht dort, wo es um die Interessen der Steuerzahler, Arbeitnehmer und deren Arbeitsplätze geht. Die Anarchisten im letzten Jahrhundert haben dem bürgerlichen Staat immer vorgeworfen, dass er sich der Macht des Kapitals fügt, Denn für den „schwarzen Block“ galt immer die Weisheit: Wer das Geld hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht. Und die Bundesregirung stellt das unter Beweis, denn die Macht des Geldes ist in Gefahr und sie übt sich als Retter der Mächtigen, die zurzeit so klein sind. „Die deutschen Banken sollen ihre Bilanzen in einem größeren Umfang von Schrottpapieren reinigen können als bisher von der großen Koalition geplant. Der Gesetzentwurf sieht zwei Bad Bank-Varianten vor: eine zugeschnitten auf Privatbanken, die andere auf Landesbanken.“ Was will man mehr als Reicher, Bänker oder Staatsbeamter? Hierzu schweigt aber Guttenberg, denn Merkel folgt hier ganz dem noch SPD-Mann Steinbrück.

Ohne Titel. ;-)

Ohne Titel. ;-)

Und die Regierung gibt zu, dass wir eben auch eine Krise der Landesbanken und Staatsbeamten haben, denn warum sonst eine zweiteilige Lösung, hier liegen doch noch massenweise „Schrottpapiere und Leichen im Keller“. Die Wahrheit erfahren die Bürger wie immer nach den Wahlen. So ist und so wird es sein, bis immer mehr verstehen, warum „nicht zur Wahl gehen“ auch mal die richtige Wahl ist.

Die nächsten die dran sind, sind die Arbeitnehmer, die noch eine Job haben. “Die Wirtschaftskrise drückt immer stärker auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen ging im Juni aus jahreszeitlichen Gründen zwar zurück, aber weitaus schwächer als in den Vorjahren.“ Hier wird es bestimmt keine Bereinigung der „Schrottmananger und -ideologen“ geben, hier werden ganz einfach Menschen zu Opfern der Hartz IV Gesellschaft, ausgegrenzt, zu Mindestlohnempfängern und Billilohnjobbern degradiert. Quo vadis Germania, würden die alten Römer die Frage aller Fragen stellen.

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